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Barockgärten in Franken

11. Februar - 19:00

Gärten in Nürnberg und Umgebung

Referentin: Dr. Sonja Schultheiß-Heinz

Prachtvolle Barockgärten wie der Schlossgarten von Versailles oder der Potsdamer Garten Sanssouci sind ein Kennzeichen für die Epoche des 17. und 18. Jahrhunderts. Auch in Franken wurden eindrucksvolle Barockgärten angelegt, die sich in Form und Gestaltung an ihre großen Vorbilder anlehnten. Die fränkischen Adels- und Patrizierfamilien in Nürnberg und Umgebung konkurrierten miteinander um die schönsten und eindrucksvollsten Gärten. Mit großen Festen und opulenten Feuerwerken wurden Reichtum und gesellschaftliches Ansehen zelebriert.

Heute kann man in Nürnberg drei Barockgärten, die sogenannten Hesperidengärten, in der Johannisstraße bewundern, die nach historischen Vorbildern wieder angelegt wurden. Auch in der Umgebung Nürnbergs gab und gibt es Barockgärten. In Heroldsberg stattete die Nürnberger Patrizierfamilie Geuder ihren Sommersitz standesgemäß mit einem kostspieligen Garten aus, dessen Anlage zum Ausdruck ihres gesellschaftlichen Ansehens wurde, ebenso wie die Förderung von Kunst und Kultur. Dies zeigt sich auch in der aktuellen Ausstellung im Weißen Schloss: „Markus Tuscher – Meister des Barock“.

Samstag, 11. Februar, 19.00 Uhr Weißes Schloss Heroldsberg
Karten im Vorverkauf:
12 Euro, Mitglieder: 10 Euro, Schüler und Studenten: 8 Euro
Weißes Schloss Heroldsberg, Kirchenweg 4,
Tel.: 0911 23 73 42 60
Abendkasse: 14 Euro, 12 Euro, 10 Euro

Foto: Barocke Gartenanlage des Roten Schlosses; Drohnenaufnahme Markus Müller, 2021

Details

Datum:
11. Februar
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Weißes Schloss Heroldsberg
Kirchenweg 4
Heroldsberg, Bayern 90562 Deutschland

Veranstalter

Kulturfreunde Heroldsberg e.V.